Bücher für Bayern
Ostbayerns beste Seiten: Gewinnspiel
"RUNDING" lautete die richtige Antwort auf unser Gewinnspiel in "Ostbayerns beste Seiten -

Frühjahr/Sommer 2017"!

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und viel Spaß mit den Preisen!



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Neuerscheinungen
Herbert Becker
Die erstaunliche Reise der Kreszentia Haberstroh
Der Bayerische Wald im Jahr 1906 und München heute.

Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können -

und zwei Menschen, die sich für eine der beiden entscheiden müssen ...



Am Anfang des 20. Jahrhunderts war das Leben im Bayerischen Wald arbeits- und entbehrungsreich. Die Menschen waren fromm, und was der Pfarrer sagte, war für sie Gesetz. Doch die christliche Lehre war nicht das Einzige, woran sie glaubten. Sie lebten in einer magisch-mythischen Welt: Tote konnten zurückkehren, in unteririschen Gängen hausten Erdmännlein und Erdweiblein und die Frau in dem alleinstehenden Hof am Dorfrand war vielleicht eine Hexe.

Ganz anders in der Großstadt der Gegenwart. Dort ist ein Leben ohne Computer und Mobiltelefon undenkbar. Die Religion spielt kaum mehr eine Rolle, man glaubt an die Macht des Geldes und den technischen Fortschritt. Die Magie wohnt in PS-starken Autos und Markenkleidern, die Mythen ranken sich um die Stars aus dem Film- und Showgeschäft.

Welche der beiden Welten ist die bessere? In welcher würde man lieber leben?

Für Kreszentia und Eduard stellt sich diese Frage, denn ein einzigartiges kosmisch-physikalisches Phänomen ermöglicht ihnen die Reise von der einen Welt in die andere. Vorausgesetzt, das Schicksal greift nicht auf unerwartete Weise ein ...

 
Gerda Stauner
Sauforst
Ein vaterloser Junge. Ein rätselhafter Stammbaum.

Eine Frau, die das Geheimnis lösen will.




Die Autorin Gerda Stauner macht in ihrem zweiten Roman das Geburtsjahr ihres Urgroßvaters zum Ausgangspunkt der Geschichte. Wie schon in ihrem Erstling "Grasmond" dienen die "Stoapfalz" und die Stadt Regensburg als Kulisse für die Erzählung.



Anton Beerbauer wird an Mariä Lichtmess 1856 im "Sauforst" als Sohn einer ledigen Mutter geboren. Die gerade entstandene Maxhütte, der Eisenbahnbau und die späte Industrialisierung des kargen Landstrichs verändern den ärmlichen und bäuerlichen Alltag dort für immer. Nach dem Tod der Mutter stellt Anton die Weichen für sein Leben ebenfalls neu. Er begibt sich auf eine lange Suche nach dem unbekannten Vater, nach seiner Bestimmung, seiner Heimat.



Über 150 Jahre später eröffnet sich auch für seine Urenkelin Annette durch die Auseinandersetzung mit der schicksalhaften Familiengeschichte die Chance, ihr Leben neu zu überdenken.



Weitere Infos unter www.sauforst.com!
Hubertus Hinse / Toni Lauerer
Sagen aus der Oberpfalz
Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden!

Hand aufs Herz: Wer kennt noch die Geschichten von Riesen und Zwergen, die die Oberpfalz bevölkert haben? Oder die vom heiligen Petrus, der in der Oberpfalz ein paar zünftige Watschn kassiert hat? Selbst der Sternenhimmel ist in der Oberpfalz entstanden und Wasserfrauen haben hier schon manche Hochzeitsnacht platzen lassen. Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden! Über Generationen wurden sie weitergegeben, wie es Tradition war: Sie wurden erzählt. Vor allem in den Rockenstuben, wo ganze Familien wochenlang zusammensaßen, um in mühevoller Handarbeit aus Wolle oder Flachs Garn zu spinnen. Ohne Radio oder Fernsehen mussten die Menschen selbst für ihre Unterhaltung sorgen, und so wurden im wahrsten Sinne des Wortes Abend für Abend Geschichten gesponnen. Der Spruch "Der spinnt sich was zusammen ..." ist bis heute geblieben, genau wie die Faszination spannender Abenteuer und unglaublicher Geschichten. Oberpfälzer Sagen, Märchen und Legenden sind alt - aber nicht veraltet! Zum Glück sind viele Sagen, Märchen und Legenden in den letzten zweihundert Jahren niedergeschrieben worden - und konnten so die Zeit überdauern ...
SSV Jahn Regensburg (Hg.)
Das Jahn Jahr 2017
Dieses Buch erzählt die Geschichten rund um die hochemotionalen Tage der Aufstiegsrelegation gegen den TSV 1860 München.



Gleichzeitig liefert "das Jahn Jahr 2017" aber auch eine historische Einordnung des 30. Mai sowie eine Bestandsaufnahme, in der andere Klubbereiche beleuchtet werden. Sei es das soziale Engagement im Rahmen von "Jahn Sozial: Brücken für Regensburg" oder die Nachwuchsarbeit im vom DFB anerkannten Nachwuchsleistungszentrum Jahnschmiede. Denn der SSV Jahn von 2017 ist auch über den Sport hinaus ein ambitionierter, bodenständiger und glaubwürdiger Botschafter für Regensburg und Ostbayern.
Bettina von Saß / Kris Huckauf
Glubschi im Glück
Glubschi ist ein neugieriger und abenteuerlustiger Laubfrosch. Einer, dem erstaunliche Dinge passieren. Der sich in einen Wald mit Nudelbäumen verirrt. Der mit Hilfe von zwei Maulwürfen die Wackelpudding-Berge durchquert. Und der am Ende des aufregenden Ausflugs noch ein bisschen grüner aussieht als sonst. Der die wohl schnellste Schnecke der Welt zur Freundin hat. Und der seinen traurigen Freund Gugelhupf, einen Zwerg, mit einer tollen Idee wieder glücklich macht. Wenn Glubschi allerdings nicht so eine klebrige Zunge hätte, wäre wohl nichts geworden aus seinem schlauen Plan ...



Egal, was Glubschi erlebt: Er macht anderen gerne eine Freude. Und das macht ihn selbst froh! Übrigens: Das funktioniert auch bei euch - probiert es doch mal aus!





Empfohlen ab 4 Jahren
Eichner, Ambrozy, Kern
Gheirat werd, hams gsagt ...
In Erinnerung an die berühmte Landshuter Hochzeit von 1475, bei der die polnische Königstochter Hedwig den bayerischen Herzogssohn Georg geheiratet hat, feiern die Landshuter Bürger alle vier Jahre dieses Fest, vier Wochen lang, mit über 2000 aktiv Mitwirkenden und mehr als 100 000 Besuchern aus aller Welt.

Die Landshuterinnen Heidi Eichner und Stephanie Ambrozy haben das historische Spektakel in ein freches, modernes Märchen gepackt. Unterstützung holten sie sich bei dem Bogener Thomas Kern, alias "Hans", der als Minnesänger in witzigen Reimen den geschichtlichen Hintergrund erklärt und durch die einzelnen Kapitel leitet. Das Märchen selbst führt uns, liebevoll erzählt und zauberhaft illustriert, durch Kindheit und Jugend von Hedwig und Georg bis zum Tag der großen Hochzeit. Diese hätte aber um ein Haar gar nicht statt gefunden, denn einen Tag vor dem großen Fest wollen Braut und Bräutigam alles absagen! Was da passiert ist, und wie letztendlich doch alles seinen Weg nahm, das erzählt uns "Gheirat werd, hams gsagt ...".

Eine frische Erzählung, romantisch, lustig, gewürzt mit bayerischem Dialekt, die nicht nur den kleinen Lesern Freude machen wird. Die Landshuter Hochzeit findet heuer vom 30. Juni bis zum 23. Juli statt, in diesem Sinne: "Himmel Landshut, tausend Landshut, gheirat werd, hams gsagt ..."!
Michael Waltinger
Niederbayerische Sagen
Als der junge Lehrer Michael Waltinger sich um die Jahrhundertwende voller Elan und Sachkenntnis für die Pflege von Volkstum und altem Brauch einsetzte, war er in Niederbayern noch allein am Werk.

Heute rühmt die Nachwelt seine Verdienste um die heimatgeschichtliche Forschung und Sammlung niederbayerischen Volksgutes.



Auch mit dem Sammeln von Sagen begann er schon lange, bevor es Gedrucktes zu dieser Literaturgattung aus Niederbayern gab. Sagen, so Michael Waltinger, sind nicht etwa Geschichten, die sich ein Bäuerlein oder eine fantasiebegabte Großmutter ausgedacht haben. Sagen sind das ewige Gedächtnis des Volkes, das es zu pflegen gilt.



Jahrzehntelanger Sammelfleiß und der strenge Grundsatz, nur wahrhaft Volkskundliches zu bringen, machen sein Buch zum heimatlichen Quellenwerk.

 
Manfred Böckl
Verborgene Schätze in Bayern
Einen Schatzfund machen - allein die Vorstellung, Gold, Silber oder andere wertvolle Dinge aus alter Zeit zu entdecken, ist von großer Faszination.

Im vorliegenden Buch beschäftigt sich der bekannte Roman- und Sachbuchautor Manfred Böckl auf sowohl informative als auch unterhaltende Weise mit dem Thema Schatzsuche in Bayern. Zunächst stellt Böckl die spektakulärsten Schatzfunde im Freistaat vor; danach schreibt er über zwei verschollene Schatzhorte von enormem Wert, die historisch nachweisbar sind und ihrer Wiederentdeckung harren.

Weiter zitiert und interpretiert der Autor mehr als drei Dutzend Sagen, in denen recht präzise Hinweise auf verlorene oder versteckte Schätze gegeben werden; Hinweise, die häufig auch sehr brauchbare Ortsangaben enthalten.

Außerdem geht Böckl auf Örtlichkeiten und Bodendenkmäler ein, die besonders interessant für Schatzsucher sind: Burg- und Klosterruinen, Höhlen, vorgeschichtliche Grabhügel, keltische Viereckschanzen, Überreste des römischen Limes, Schlachtfelder, Dorf- und Hofwüstungen sowie Steinbrüche, wo Fossilien entdeckt werden können.

Zahlreiche Fotos und dazu einige Ausschnitte von alten Landkarten, mit deren Hilfe mögliche Fundstellen definiert werden können, werten das Buch zusätzlich auf - und nicht zuletzt gibt das Werk auch Anregungen für spannende Ausflüge zu schatzträchtigen Orten.

 
Erich Rohrmayer
Lerne Böhmisch Watten & Grasobern
Neben dem Schafkopf, dem Watten und dem Wallachen zählen Böhmisch Watten und Grasobern zu den beliebtesten Kartenspielen in Altbayern und sind damit ebenso aus der bayerischen Wirtshauskultur nicht wegzudenken.

Obwohl sie großen Spaß machen, werden diese beiden Spiele heute kaum noch gespielt und sind somit vom Aussterben bedroht. Erich Rohrmayer hofft, mit diesem Buch einen Beitrag dazu zu leisten, das Wissen über diese wunderschönen Spiele weiterzutragen und neue Spieler dafür zu begeistern.

Bei seinen Recherchen zu diesem Buch ist dem Autor aufgefallen, dass es, abgesehen von einigen Kurzbeschreibungen, kein einziges Buch über diese Spiele gibt.

Da er diese Spiele selbst im elterlichen Wirtshaus seit Kindesbeinen an gespielt hat, findet er, dass es an der Zeit ist, das Böhmisch Watten und Grasobern einmal in ihrer Gänze zu dokumentieren.

 
Hugo Nefe
Gäubodengschwerl
Die niederbayerische Idylle trügt. Auch sie ist nur eine Kulisse, hinter der Liebe, Hass, Gier und Tod auf ihren Auftritt warten.

Wer mit wem? Und warum überhaupt?

Und vor allem: Wer ist der Tote aus der Donau?

Diese Fragen beschäftigen den Leser hier bis zur letzten Seite.

Da gibt es die Ärztin mit einem Hang zu tödlicher Humaniät - den durchgeknallten Physiotherapeuten, der alle mit seinen Händen glücklich macht und sich mit den Fischen seines Aquariums unterhält wie andere mit ihrem Seelenklempner - seine hoch -depressive -Gattin - das polnische Au-pair-Mädchen, das seinen gesellschaftlichen Aufstieg mit allen Mitteln verfolgt - und dessen Liebhaber, einen zwielichten Macho, neben dem selbst Rambo blass aussehen würde.

Max Nibelung (35), introvertierter, teamunfähiger Angestellter einer Praxis für Physiotherapie, erhält die Kündigung. Kurz darauf wird er von seiner Chefin wieder eingestellt. Sie würde zu viele Kunden verlieren, die sich nur von ihm behandeln lassen wollen. Denn Max hat begnadete Hände. Seine Berührungen machen die Menschen glücklich - und viele davon abhängig.

Nur seine eigene Frau entgleitet ihm mehr und mehr. Sein Techtelmechtel mit dem Au-Pair-Mädchen der Familie zieht weiteres Unheil in Gestalt eines Macho-Rivalen nach sich. Dann lernt Max eine Ärztin kennen, die im Bayerischen Wald ein Hospiz eröffnet hat. Sie hat von der wundersamen Kraft seiner Hände gehört und möchte ihn für ein Projekt gewinnen, über dessen eigentlichen Zweck Max zunächst nichts ahnt. Er sagt zu und sein Leben gerät nun vollends aus den Fugen ...