Peter Schmoll
Sperrfeuer
Die Regensburger Flakhelfer
1. Auflage 2017
144 Seiten, 17 x 24 cm, zahlreiche schwarz-weiß Abbildungen, Broschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-357-8
Preis: 19,90 EUR

Mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Fotos!
70 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges verblasst die Erinnerung daran immer mehr. Die letzten zur Verfügung stehenden Zeitzeugen wurden vom Autor zum damaligen Geschehen befragt. Das Dritte Reich berief sich auf eine Notdienstverordnung vom 15. Oktober 1938. Im Rahmen dieser Verordnung erfolgte "die Heranziehung von Schülern zum Kriegshilfseinsatz der deutschen Jugend in der Luftwaffe". Dieser "Kriegshilfseinsatz" war jedoch kein Hilfseinsatz, sondern ein vollwertiger militärischer Einsatzdienst. Als erstes wurde der Jahrgang 1926/27 eingezogen, dem dann im Januar 1944 der Jahrgang 1928 folgte. Betroffen waren Schüler der Gymnasien und Oberrealschulen. Im Alter von 15 Jahren tauschten sie die Schulbank mit dem Dienst an den Flugabwehrkanonen (Flak). Nicht alle, aber sehr viele waren vom damaligen Zeitgeist geprägt und wollten ihre Heimat vor der Zerstörung durch die alliierten Bomberflotten schützen. War bei den meisten am Anfang eine gewisse Abenteuerlust spürbar, einen Dienst wie die Soldaten zu verrichten, so machte diese aber sehr schnell einer brutalen Ernüchterung Platz. Die Ausbildung war hart und erste Fliegeralarme bei Tage und in der Nacht sahen die Regensburger Flakhelfer an den Geschützen. Der Unterricht fand in eingeschränkter Form in den Stellungen, nahegelegenen Schulen oder Gasthäusern statt. Waren es 1943 noch sechs Flak-Batterien mit ca. 30 Geschützen so erhöhte sich deren Anzahl bis Februar 1944 auf mindestens 60 schwere Flakgeschütze. Zu den Geschützbedienungen rund um Regensburg gehörten wenige reguläre Luftwaffensoldaten, über 400 Flakhelfer, die durch zahlreiche russische hilfswillige Kriegsgefangene (Hiwis) unterstützt wurden.
Das Buch gibt mit vielen bisher unveröffentlichten Fotos auf rund 150 Seiten   einen Überblick zur Geschichte der Flakhelfer in Regensburg während des Zweiten Weltkrieges.
 

    
Buchtipp
Regensburger Beat- und Popkultur
Franz Herrmann war selbst aktiver Musiker und hat mit seiner Band "Dick Herman Group" die Tanzclubs und Bars zum Kochen gebracht. Es war eine wilde Zeit in den 60er und 70er Jahren - eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung. Vor allem die Musik- und Jugendkultur oientierte sich nun an neuen Vorbildern. Diese Dokumentation soll verhindern, dass diese Zeit im Raum Regensburg in Vergessenheit gerät. Mit vielen Fotos illustriert, werden die Bands und ihre Musiker, aber auch die Tanzlokale und Bars der damaligen Epoche beschrieben. Ein Muss nicht nur für jeden Regensburger, sondern ...